Wie lässt sich eine Gesellschaft selbst verwalten – ohne den Umweg über den Staat?
Der Anarcho-Syndikalismus entstand historisch aus einer grundlegenden Kritik an der etablierten Politik. Auch heute können autonome Basisgewerkschaften als Versuch verstanden werden, den Sozialismus vor einer staatlichen Lenkung zu schützen. Das Ziel ist die Selbstverwaltung aller Betriebe, was gleichzeitig als Strategie für eine selbstverwaltete Gesellschaft dient. Dabei wird der ökonomische Bereich als wichtiges Handlungsfeld positioniert, das der staatlich geprägten Politik bewusst entgegengesetzt wird.
Allerdings birgt eine alleinige Konzentration auf die Wirtschaft auch Risiken. Politische Konflikte beeinflussen schließlich auch die Arbeit in autonomen Gewerkschaften. Im Anarcho-Syndikalismus gab es dazu schon immer verschiedene Lösungsansätze.
Wir möchten mit euch darüber diskutieren: Welche Rolle spielt das Konzept der (Anti-)Politik in diesem Kontext? Als Grundlage für unser Gespräch dienen Texte von Émile Pouget, Christiaan Cornelissen und Rudolf Rocker. Kommt gerne dazu und tauscht euch mit uns aus!
Die Überlegungen für den Vortrag wurden hier ausgearbeitet: Teil 1; Teil 2, Teil 3
#Anarchosyndikalismus #Anarchismus #FAU #Gewerkschaft
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