Freie Arbeiter*innen Union Jena
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Hier gibts neues aus eurer kämpferischen Basisgewerkschaft in Jena!
#anarchismus #gewerkschaft
#anarchosyndikalismus

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Eine Person im Vordergrund steht mit dem Rücken zur Kamera und blickt auf eine Kundgebung oder Demonstration auf dem Abbe Platz in Jena. Sie trägt eine gelbe Warnweste mit dem Logo der FAU (Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union) und der Aufschrift "Gewerkschaft" sowie einen beigen Strickmützenschal und eine weinrote Umhängetasche. Im Hintergrund befinden sich mehrere Menschen, die auf einem Platz versammelt stehen. Einige halten Fahnen der Gewerkschaft ver.di, darunter eine rote Fahne mit weißem ver.di-Schriftzug. Ein rotes Pavillonzelt mit dem ver.di-Logo steht rechts im Bild. Links auf einer Bühne steht eine große, rote, aufblasbare Teufelsfigur mit gelbem Schnabel und Hörnern. Im Hintergrund sind Gebäude mit vielen Fenstern zu sehen. Die Stimmung wirkt ruhig und organisiert, es handelt sich offenbar um eine gewerkschaftliche Veranstaltung oder einen Protest.

„Für ein gutes Leben für Alle“: Warnstreik auf dem Ernst-Abbe-Platz am 14. Januar 2026 Jena

Gestern Mittag, genauer gesagt um 5 vor 12, haben sich etwa 300 Kolleg*innen vom Universitätsklinikum Jena, der Friedrich-Schiller-Universität, der Ernst-Abbe-Hochschule, dem Studierendenwerk Thüringen und einige weitere auf dem Ernst-Abbe-Platz in Jena versammelt. Sie forderten bessere Arbeitsbedingungen und ein gutes Leben für alle, so Gewerkschaftssekretärin Teresa Gärtner (ver.di).

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hatte im Rahmen der laufenden Tarifrunde im öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) zu dem Warnstreik aufgerufen.
In Reden und auf Bannern und Schildern wurden Themen wie die steigenden Lebenshaltungskosten der letzten Jahre, die immer höhere Arbeitsbelastung durch hohe Fluktuation oder Unterbesetzung und die immer noch gravierenden Unterschiede in Arbeitszeit und Entgelt zwischen Ost und West adressiert. „Die Lohnmauer muss fallen“, hieß es in Redebeiträgen verschiedener Beschäftigter. In den Tarifverhandlungen werden unter anderem mindestens 7 % mehr Entgelt oder mindestens 300 Euro sowie 200 Euro mehr für Auszubildende und eine unbefristete Übernahme nach der Ausbildung gefordert.

Außerdem soll ein Tarifvertrag für Studierende etabliert werden: der TV-Stud. Dieser sieht eine höhere Bezahlung und eine längere Mindestlaufzeit von Arbeitsverträgen für studentisch Beschäftigte vor. So sollen jahrelange Kettenbefristungen und die damit verbundene finanzielle Existenzangst verhindert werden.

Nach dem Streiktag ist vor dem Streiktag

Eine rot-schwarze Flagge der Freien Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union (FAU) weht im Wind vor dem Eingang zur Uni auf dem Abbe Platz in Jena. Die Flagge ist diagonal geteilt: Die obere linke Hälfte ist rot, die untere rechte Hälfte ist schwarz. Im Zentrum der Flagge stehen in großen, weißen Buchstaben die Initialen „FAU“. Darunter befindet sich in kleinerer, weißer Schrift die Internetadresse „www.fau.org“. Auf dem schwarzen Teil der Flagge, ganz rechts, ist das Logo der Gewerkschaft zu sehen: eine weiße, stilisierte, buckelnde Katze in einem weißen Kreis. Im unteren Bildrand ist ein Teil einer weiteren rot-weißen Flagge sowie ein Stück eines weißen Zeltes erkennbar. Der Hintergrund ist leicht unscharf und zeigt ein mehrstöckiges Gebäude mit großen Fensterfronten und blauen Metallstreben. Rechts im Bild ragt ein kahler Baum empor. Die gesamte Szene wirkt wie eine Aufnahme von einer Kundgebung oder Demonstration im Freien.

Die FAU Jena solidarisiert sich mit allen Beschäftigten, die heute für eine bessere Zukunft auf die Straße gegangen sind. Der Arbeitskampf geht weiter. Wir Arbeiter:innen müssen uns regional und in Brancheninitiativen zusammenschließen, dauerhafte stabile Gruppen aufbauen und unsere Interessen immer wieder aktiv einfordern und erkämpfen.

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