Freie Arbeiter*innen Union Jena

Hier gibts neues aus eurer kämpferischen Basisgewerkschaft in Jena!

Autor: Freie Arbeiter*innen Union Jena

  • Umlage der Miet- und Leasingkosten für Rauchwarnmelder auf unsere Miete muss nicht akzeptiert werden!

    Ende 2017 läuft die Frist aus, zu der entsprechend der gesetzlichen Ausstattungspflicht alle Mietwohnungen mit Rauchwarnmeldern ausgerüstet werden müssen. Mehrere Wohngemeinschaften in Jena haben deswegen für das Jahr 2018 eine Mieterhöhung erhalten. Diese müssen wir nicht in ihrer vollen Höhe akzeptieren. Als Mieter_innen können wir sie anteilig unter Vorbehalt überweisen und einen gewissen Anteil gegebenenfalls nach einer abschließenden höchstrichterlichen Entscheidung zurückfordern. Wie das funktioniert, lest ihr im Folgenden.

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  • It´s Teatime! SCOP-TI auch in Jena

    Nach 1336 tägigen Besetzung konnte Unilever eine Teefabrik nahe Marseille abgetrotzt werden. Unter dem Laben SCOP-TI wird inzwischen unter Arbeiter*innenselbstverwaltung wieder produziert. Als neu gegründete Kooperative SCOP-TI produzieren die nun 58 Kooperateur*innen weiterhin Tee unter der Eigenmarke 1336. Darüber hinaus produziert SCOP-TI inzwischen Bio-Tees und arbeitet am Aufbau eigener Handelsbeziehungen, so beziehen sie die Teeblätter aus fairem Handel und Lindenblütentee aus regionaler Produktion. Mit Hilfe der in der union coop // föderation organisierten Betriebe wird der Tee auch nach Deutschland importiert und ist auch in unseren Lokal erhält. Schaut einfach in der Sprechstunde oder anderen Veranstaltungen vorbei.

    Weiterhin ist auch der Syndikal für 2018 und der CNT Wein Verano Acrata im Lokal vorrätig.

  • Grußwort des Landesausschuss’ der Studentinnen und Studenten der GEW Thüringen zur Eröffnung des Gewerkschaftslokals “Milly Witkop” der FAU Jena

    Liebe Kolleg*innen von der FAU,

    aus Anlass der Eröffnung Eures gewerkschaftlichen Treffpunkts senden wir Euch solidarische Grüße und freuen uns über diesen neuen kämpferischen Kondensationspunkt für aktive und aktivistische Politik. Für die anstehenden Projekte, die ihr in eurem Gewerkschaftslokal verwirklichen möchtet, wünschen wir euch viel Kraft, Unterstützung und Erfolg!

    Neben den Arbeitskämpfen, die ihr mit den Beschäftigten an der Hochschule und in den Kneipen und Restaurants Jenas bereits führt, hoffen wir dass durch diesen neuen Ort die Vernetzung gewerkschaftlich interessierter Menschen aus ganz Jena befördert wird. Die Thematisierung von prekärer Beschäftigung und dem Zwang zu Lohnarbeit sowie die Kritik an Ausbeutung und den bestehenden Herrschaftsverhältnissen, die sich auch und insbesondere im Lohnarbeitssystem zeigen, sind auch für uns wichtige Grundlagen unserer Arbeit – nach außen und auch nach innen.
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  • Solidaritäts-Filmabend mit „Pride“ für den Arbeitskampf beim BLSB e.V.

    Protest vom 23.11.2017 vor einer Einrichtung des Lesben- und Schwulenverbands Berlin-Brandenburg

    Donnerstag | 14.12.2017 | 19 Uhr | FAU-Gewerkschaftslokal „Milly Witkop“ in der Bachstraße 22, 07743 Jena

    +++ Berliner Lesben- und Schwulenverband geht gegen eigene Belegschaft und FAU Berlin vor +++ Protest gegen Gewerkschaftsfeindlichkeit mit 70 Personen vor Einrichtung des Verbands +++ Bildungssektion der FAU Jena solidarisiert sich mit der Betriebsgruppe +++

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  • Studierendenrat (StuRa) der Uni Jena verweigert Prüfungsberater_innen Tariflohn

    +++ Stura der Uni Jena unterwandert Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder und bricht damit eigenen Grundsatzbeschluss +++ Bildungssektion der FAU Jena fordert StuRa zur Zahlung nach Tarif auf +++ Weitreichender Konsens über Bezahlung der Prüfungsberater_innen nach Tarif +++

    Der Studierendenrat (StuRa) der Friedrich-Schiller-Universtität (FSU) Jena beschäftigt zwei Prüfungsberater_innen, die in den letzten Jahren Tausende Studierende in Prüfungsfragen beraten haben. Diese Tätigkeit setzt eine weitreichende Menschen-, Sach- und Rechtskenntnis voraus. Diese Tätigkeit wird vom StuRa offenbar nicht geschätzt: Seit Jahren ist der Stundenlohn der Prüfungsberater_innen nicht angehoben worden und wurde so langsam von der Inflation zerfressen, weshalb das Entgeltniveau mittlerweile 15% unter dem zu Vertragsbeginn liegt.

    Seit Jahren und zuletzt seit Juni 2017 hat sich einer der Prüfungsberater_innen deswegen um einen Inflationsausgleich bemüht, der vom StuRa aber nie beschlossen wurde. Seit September 2017 fordert er für sich und seine Kollegin nun die Entlohnung und Eingruppierung entsprechend dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L).

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