Erfurter Herrenberg: Als Schulsozialarbeiter unter Beschuss von Neonazis und Arbeitgebern

Veranstaltung der FAU Jena und von Break Isolation

in Jena: 24. Januar, 19:00, FAU-Gewerkschaftslokal „Milly Witkop“ in der Bachstraße 22, 07743 Jena

in Erfurt: 25. Januar, 19:00, im veto in der Magdeburger Allee 180, 99086 Erfurt

Mitte 2017 wurde ein Schulsozialarbeiter von der Gemeinschaftsschule am großen Herrenberg in Erfurt von seinem Trägerverein Perspektiv e.V. gekündigt, weil er gegen die Neonazi-Gewalt an der Schule aufgestanden war. In den folgenden Monaten unterstützte ihn die FAU Jena gegen seinen Arbeitgeber, während das Break Isolation Netzwerk darauf aufmerksam machte, wie Neonazis an der Schule und im Stadtteil von der Stadtgesellschaft und den Institutionen toleriert ihren Terror verbreiten.

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Oury Jalloh und all die anderen Opfer von Polizeigewalt sind nicht vergessen: Kommt am 7. Januar mit zur Gedenkdemo nach Dessau!

Am 7. Januar 2005 verbrannte Oury Jalloh mit schweren Verletzungen ineiner Zelle des Polizeireviers Dessau-Roßlau. Bis heute wurde keiner der beteiligten Polizisten für diesen grausamen Mord verurteilt. Erst vor kurzem wurde die juristische Vertuschung des Falls erneut in bundesweiten Medien skandalisiert, gefolgt von einer erneuten Mordanzeige der Oury-Jalloh-Initiative bei der Generalbundesanwaltschaft. Als FAU Jena unterstützen wir die diesjährige Demonstration der Oury-Jalloh-Initiative am 7. Januar 2017 in Dessau und die gemeinsame Busanreise aus Jena.

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Umlage der Miet- und Leasingkosten für Rauchwarnmelder auf unsere Miete muss nicht akzeptiert werden!

Ende 2017 läuft die Frist aus, zu der entsprechend der gesetzlichen Ausstattungspflicht alle Mietwohnungen mit Rauchwarnmeldern ausgerüstet werden müssen. Mehrere Wohngemeinschaften in Jena haben deswegen für das Jahr 2018 eine Mieterhöhung erhalten. Diese müssen wir nicht in ihrer vollen Höhe akzeptieren. Als Mieter_innen können wir sie anteilig unter Vorbehalt überweisen und einen gewissen Anteil gegebenenfalls nach einer abschließenden höchstrichterlichen Entscheidung zurückfordern. Wie das funktioniert, lest ihr im Folgenden.

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Solidaritäts-Filmabend mit „Pride“ für den Arbeitskampf beim BLSB e.V.

Protest vom 23.11.2017 vor einer Einrichtung des Lesben- und Schwulenverbands Berlin-Brandenburg

Donnerstag | 14.12.2017 | 19 Uhr | FAU-Gewerkschaftslokal „Milly Witkop“ in der Bachstraße 22, 07743 Jena

+++ Berliner Lesben- und Schwulenverband geht gegen eigene Belegschaft und FAU Berlin vor +++ Protest gegen Gewerkschaftsfeindlichkeit mit 70 Personen vor Einrichtung des Verbands +++ Bildungssektion der FAU Jena solidarisiert sich mit der Betriebsgruppe +++

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Studierendenrat (StuRa) der Uni Jena verweigert Prüfungsberater_innen Tariflohn

+++ Stura der Uni Jena unterwandert Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder und bricht damit eigenen Grundsatzbeschluss +++ Bildungssektion der FAU Jena fordert StuRa zur Zahlung nach Tarif auf +++ Weitreichender Konsens über Bezahlung der Prüfungsberater_innen nach Tarif +++

Der Studierendenrat (StuRa) der Friedrich-Schiller-Universtität (FSU) Jena beschäftigt zwei Prüfungsberater_innen, die in den letzten Jahren Tausende Studierende in Prüfungsfragen beraten haben. Diese Tätigkeit setzt eine weitreichende Menschen-, Sach- und Rechtskenntnis voraus. Diese Tätigkeit wird vom StuRa offenbar nicht geschätzt: Seit Jahren ist der Stundenlohn der Prüfungsberater_innen nicht angehoben worden und wurde so langsam von der Inflation zerfressen, weshalb das Entgeltniveau mittlerweile 15% unter dem zu Vertragsbeginn liegt.

Seit Jahren und zuletzt seit Juni 2017 hat sich einer der Prüfungsberater_innen deswegen um einen Inflationsausgleich bemüht, der vom StuRa aber nie beschlossen wurde. Seit September 2017 fordert er für sich und seine Kollegin nun die Entlohnung und Eingruppierung entsprechend dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L).

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