Lehrbeauftragte an Thüringer Hochschulen

Als Bildungssektion der FAU Jena wollen wir auf folgende Veranstaltung aufmerksam machen, welche die GEW und Lehrbeauftragten-Initiative in Thüringen für den 11. Dezember organisiert haben. Wir werden da sein und laden Alle ein, sich an der Diskussion zu beteiligen!

Vortrag: Die Situation der Lehrbeauftragten an den Thüringer Hochschulen

Mit: Marko Hennhöfer (GEW, Leiter des Referats Hochschule und Forschung)

Ort und Zeit: 11.12.18, 18-20 Uhr, Seminarraum 029, UHG, Fürstengraben 1, 07743 Jena

Lehrbeauftragte sind an allen Fachbereichen und an allen Instituten der Friedrich-Schiller-Universität Jena tätig. Sie übernehmen insgesamt bis zu 11% des Lehrvolumens und werden – mit dem neuen Thüringer Hochschulgesetz auch offiziell – nicht nur für ergänzende Zusatzangebote sondern auch für die Sicherung der grundständigen Lehre eingesetzt. Und das zu überaus prekären Bedingungen: Lehrbeauftragte sind deutlich schlechter entlohnt als ihre festangestellten Kolleg_innen, sie sind grundsätzlich für ein Semester befristet und werden auch nicht durch den Personalrat vertreten.

Marko Hennhöfer wird in seinem Vortrag eine aktuelle Studie der GEW zur Situation der Lehrbeauftragten an den Thüringer Hochschulen vorstellen Im Anschluss daran wird es die Möglichkeit geben, gemeinsam zu diskutieren, wie die Arbeitsbedingungen der Lehrbeauftragten an der FSU verbessert werden können.

Bericht über die Konferenz von Basisgewerkschaften und -initiativen aus dem Bildungssektor

Abschlussbild der Konferenz – in Solidarität mit dem Arbeitskampf am Anne-Frank-Zentrum in Berlin

Am 17. und 18. November fand in Jena die Konferenz „Akademikerin auf Abruf“ zu Arbeit und Organisierung in der Bildung statt. Verschiedene Initiativen waren der Einladung der Bildungssektion der FAU Jena gefolgt und tauschten sich über das Wochenende über Probleme und Strategien in der Organisierung von Bildungsarbeiter*innen an Universitäten und in Bildungsträgern aus. Am Ende einigten sie sich auf eine Fortführung des Austausches und die Wiederholung der Konferenz im nächsten Jahr.

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Prüfungsberatung des StuRa der Uni Jena ist gefährdet

Den Beschäftigten des StuRa der FSU Jena wird nicht nur seit Monaten eine gesetzlich vorgeschrieben Lohnerhöhung vorenthalten. Mittlerweile scheinen die zwei Prüfungsberatungsstellen in ihrer Existenz grundlegend gefährdet. Als Bildungssektion der FAU Jena fordern wir neben der unverzüglichen Lohnanpassung deswegen eine Garantie für den Erhalt und den Ausbau der Prüfungsberatung.

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Akademikerin auf Abruf – Konferenz zu Arbeit in der Bildung am 17. und 18. November 2018 in Jena

Als Bildungssektion der FAU Jena veranstalten wir am 17. und 18. November 2018 unter dem Titel „Akademikerin auf Abruf“ eine bundesweite basisgewerkschaftliche Konferenz zu Arbeit und gewerkschaftliche Organisierung in der Bildung. Dazu haben wir Basisinitiativen aus verschiedenen Städten Deutschlands, aus Polen und aus Frankreich eingeladen. Ihr findet ab sofort die Einladung, das Programm und weitere Informationen hier.

Auch wenn das Programm bereits steht und ihr nicht eingeplant seid, seid ihr herzlich eingeladen, nach Jena zu kommen, euch während der Konferenz vorzustellen und euch an den Diskussionen zu beteiligen.

Falls ihr nicht kommen könnt, bitten wir euch, uns Informationsmaterialien und Broschüren zuzuschicken, damit wir die während der Konferenz auslegen können.

Wer uns vor und während der Konferenz praktisch und finanziell unterstützen möchte, kann gerne mit uns Kontakt aufnehmen.

Wir freuen uns weiterhin über jegliche Anmerkungen und Kritik!

Die Uni zum Zahlen bringen!

Immer wieder arbeiten universitäre Hilfskräfte ohne Bezahlung, weil sie es versäumen ihre Folgeverträge rechtzeitig beim Personaldezernat zu unterschreiben. Ein verspätet unterschriebener Vertrag wird auf das Datum der Unterschrift geändert und die Gehaltszahlung verweigert, trotz geleisteter Arbeit. Dieser Missstand ist Folge der unnötig kurzen Befristung ihrer Verträge: Obwohl die Beschäftigung absehbar über einen längeren Zeitraum geht, werden zum Teil Verträge nur über wenige Wochen abgeschlossen. Diese Praxis bringt die Hilfskräfte zudem in eine prekäre Beschäftigungssituation, weil sie bei unangepasstem Verhalten befürchten müssen, ihren Folgevertrag zu riskieren.

Im Januar wandte sich eine von dieser Vorgehensweise der Uni betroffene studentischen Hilfskraft (SHK) an uns, welche nach erfolglosem Bemühen am Lehrstuhl, nun mit uns gemeinsam ihren Lohn erkämpft hat. Zunächst zeigte die Uni auf unser gewerkschaftliches Forderungsschreiben keine Bereitschaft, den Lohn nach zuzahlen: Daraufhin reichten wir Klage ein woraufhin eine Güteverhandlung vor dem Arbeitsgericht Gera für den 20. Juni 2018 angesetzt wurde. Kurzfristig wurde dieser Termin von der Uni abgesagt und nun doch Einigungsbereitschaft gezeigt. Nach kurzen Verhandlungen wurde eine Einigung erzielt und die Hilfskraft bekommt nun einen Großteil des vorenthaltenden Lohns ausgezahlt.

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