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FAU Jena: hier gibts neues aus eurer kämpferischen Basisgewerkschaft in Jena!
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Kategorie: Allgemein

  • Zukunft erkämpfen: Drei Veranstaltungen zur Klimakatastrophe, Solidarität & postkapitalistischen Perspektiven

    Zukunft erkämpfen: Drei Veranstaltungen zur Klimakatastrophe, Solidarität & postkapitalistischen Perspektiven

    Die Klimakatastrophe ist da und mit ihr die Frage, wie wir darauf antworten. Verzweiflung? Verdrängung? Oder der Versuch, gemeinsam etwas aufzubauen? Wir als Klimagruppe der FAU Jena haben für diesen Herbst drei Veranstaltungen organisiert, die genau diese Frage aus unterschiedlichen Richtungen angehen. Die ersten beiden finden im Rahmen der ALOTA Jena statt. Hier die Übersicht:


    🎬 Samstag, 17.10. | 16:15–18:15

    Jeder Acker, jede Fabrik – Ideen für eine notwendige Revolution

    ein Film von Labournet TV und AngryWorkers

    Ein farbenfrohes Plakat in Gelb, Violett und Blau. Oben links in einem gelben Kasten stehen die Daten: Samstag, 17.10. um 16:15 Uhr, Uni Jena, Hörsaal 4, Carl-Zeiß-Straße 3, Jena. Im Hintergrund ist eine Frau an einer Nähmaschine zu sehen. In großen, violetten Buchstaben steht zentral der Titel: „JEDER ACKER JEDE FABRIK“. Links daneben steht der Text: „Ideen für eine notwendige Revolution“. Rechts steht: „Ein Film von Labournet TV und AngryWorkers“. Das Design ist collagenartig mit Punkten und Wellenlinien. Unten links sind die Logos der FAU und einer weiteren Organisation, unten rechts das Logo von Labournet TV zu sehen.

    Wir stecken in einer Systemkrise, und die Frage „Sozialismus oder Barbarei“ ist wieder auf dem Parkett. Was können wir von den Bewegungen der 1970er lernen – und was von den Kritiker*innen der Sowjetbürokratie? Was haben Arbeiter*innen zu sagen, die sich heute auf Gemüseäckern, in Umspannwerken, Krankenhäusern oder U-Bahnschächten wehren?

    Aus all diesen Stimmen entwickelt der Film ein konkretes Bild des Übergangs in eine postkapitalistische Gesellschaft – und die Grundzüge einer Planwirtschaft von unten. Im Anschluss diskutieren wir mit den Filmemacher*innen, u.a. bekannt durch den Film Der laute Frühling – Gemeinsam aus der Klimakrise.

    📍 Uni Jena, Hörsaal 4 | Carl-Zeiß-Straße 3, Jena

    im Rahmen der ALOTA Jena

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    📖 Sonntag, 18.10. | 16:00–18:00

    Buchlesung: „Wie wir uns eine Zukunft auf diesem Planeten erkämpfen“

    mit Johanna Schellhagen

    Ein Plakat mit beigem Hintergrund und einem weißen zentralen Bereich. Oben steht der Name der Autorin: „Johanna Schellhagen“. Der Buchtitel in fetten Großbuchstaben lautet: „WIE WIR UNS EINE ZUKUNFT AUF DIESEM PLANETEN ERKÄMPFEN“, ergänzt durch den Untertitel „Ein Handbuch für Unerschrockene“. In der Mitte sind zwei rote Notausgangs-Schilder abgebildet. Rechts ragt eine große rote Fahne ins Bild. Unten links in einem weißen Kasten stehen die Details zur Buchvorstellung: Sonntag, 18.10. um 16:00 Uhr im Haus auf der Mauer, Großer Saal, Johannisplatz 26, Jena. Unten finden sich die Logos der FAU und des Büchner Verlags.

    Die Klimabewegung steht an einem Wendepunkt: Überzeugende Strategien fehlen, Verzweiflung und Verdrängung machen sich breit. Doch wie kommen wir aus dieser Sackgasse heraus?

    In ihrem neuen Buch wagt Johanna Schellhagen einen konkreten Vorschlag: Wie können wir die nötige Geschlossenheit und materielle Macht aufbauen, um den Kapitalismus durch eine nachhaltige, vernünftige Produktionsweise zu ersetzen – und so die Klimakatastrophe noch abzuwenden?

    Johanna Schellhagen ist Gründerin und Mitarbeiterin von Labournet TV in Berlin und beschäftigt sich seit 25 Jahren filmisch mit sozialen Bewegungen, Streiks, Klassenkämpfen und der Klimabewegung.

    Kommt vorbei, diskutiert mit und lasst uns gemeinsam über Strategien für eine lebenswerte Zukunft reden!

    📍 Haus auf der Mauer, Großer Saal | Johannisplatz 26, Jena

    im Rahmen der ALOTA Jena

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    📖 Montag, 7.12. | 18:00–20:00

    Über Leben durch gegenseitige Hilfe im Kollaps

    Vortrag und Diskussion mit Annette Schlemm

    Veranstaltungsplakat mit rosa Rahmen. Oben steht in einem rosa Kasten: „Vortrag mit Annette Schlemm“. Darunter die Termindaten: Montag, 7.12. um 18:00 Uhr im Haus auf der Mauer, Großer Saal, Johannisplatz 26, Jena. Der Haupttitel in großer schwarzer Schrift lautet: „Über Leben durch gegenseitige Hilfe im Kollaps“. Darunter befindet sich ein Schwarz-Weiß-Bild, das eine Gruppe von Menschen zeigt, die sich gegenseitig an einem steilen Felsen hochziehen. Über das Bild ist schräg das Wort „Auszug“ gelegt. Unten links ist das Logo der FAU zu sehen.

    Viele von uns ahnen es längst: Es geht nicht mehr lange so gut wie jetzt noch. Die Artenvielfalt crasht, das Klima kippt, die Gesellschaft ebenfalls. Es geht nicht mehr darum, die Utopie des besseren Lebens durchzusetzen – sondern uns vor dem totalen Absturz zu retten.

    Was können wir tun, um die schon vorhandenen und kommenden Katastrophen vor allem für die Benachteiligten und Unterdrückten dieser Erde doch noch „besser“ zu machen? Was droht uns daran zu hindern? Woran orientieren wir uns, wie organisieren wir uns?

    Vor allem geht es um die Unterscheidung des solidarischen Preppens vom rechten, regressiven Preppen. Gedanken dazu stellt Annette Schlemm vor und lädt zur Diskussion ein.

    📍 Haus auf der Mauer, Großer Saal | Johannisplatz 26, Jena
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    Die Klimakrise lässt sich nicht losgelöst von der Frage denken, wie wir Wirtschaft und Gesellschaft umbauen. Kommt vorbei, bringt Freund*innen mit, diskutiert mit. Wir freuen uns auf euch!

    Eure Klimagruppe der FAU Jena

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  • Voller Erfolg im Arbeitskampf gegen REWE!

    Voller Erfolg im Arbeitskampf gegen REWE!

    Gemeinsam mit unserem Gewerkschafts-Mitglied Lisa sind wir gegen ihren ehemaligen Arbeitgeber, REWE Tino Stützer, vorgegangen. Sie sollte im November gegen ihren Willen einen Aufhebungsvertrag unterzeichnen, eine Abfindung bekam sie nicht und durch den Aufhebungsvertrag blieb auch das Geld vom Amt aus. Nicht nur stand sie deswegen von einem Tag auf den anderen ohne Arbeitsplatz da, sondern musste auch um ihren Lebensunterhalt bangen. Wir haben gemeinsam mit ihr Klage eingereicht, in Aktionen vor den REWE-Märkten von Stützer Flyer an Kund*innen verteilt und über Lisas Fall aufgeklärt. 

    Der Aufhebungsvertrag wird in eine ordentliche Kündigung zum 31.12.2025 umgewandelt, statt wie ursprünglich geplant zum 15.11.2025.
    Außerdem werden – anders als angedroht – alle Urlaubstage und Überstunden vollständig ausgezahlt und alle Minusstunden gestrichen. Die 14-tägige Widerrufsfrist, die Stützers Vertretung eingefordert hatte, ist inzwischen verstrichen. Damit ist die Einigung offiziell und unser Arbeitskampf damit erfolgreich abgeschlossen.

    Insgesamt haben wir mehr als 2000€ für Lisa erkämpft und ein wichtiges Zeichen gegenüber Stützer und allen anderen Arbeitgebenden in Jena gesetzt: Wir geben nicht klein bei, wenn unsere Mitglieder ungerecht behandelt werden. Wir wehren uns, alle gemeinsam!

    Auch Probleme am Arbeitsplatz? Egal, ob bei REWE oder anderswo: Komm gern zu unserer gewerkschaftlichen Sprechstunde! Wir beraten dich und kämpfen an deiner Seite. Jeden Dienstag um 19 Uhr in der Bachstraße 22, 07745 Jena.

    Fediverse reactions
  • Berufsverbote drohen!

    Berufsverbote drohen!

    Wir beobachten mit Sorge eine politische Entwicklung, die in absehbarer Zeit zu Berufsverboten gegen Gewerkschafter*innen und engagierte Beschäftigte führen kann. Berufsverbote meint, dass Kolleg*innen aufgrund ihrer angeblichen Ideen oder Taten die Einstellung oder die Beschäftigung in Betrieben des öffentlichen Dienstes verweigert wird.

    Mehrere Bundesländer haben die Regelabfrage beim Verfassungsschutz wieder eingeführt oder sind dabei, diese einzuführen. Die Regelabfrage bedeutet, dass die Dienststelle bei einer bestimmten Personengruppe regelmäßig das Amt für Verfassungsschutz kontaktiert, um Informationen über diese Personen einzuholen. Auf Grundlage dieser Informationen soll die Dienststelle entscheiden, ob es sich um eine Verfassungsfreundin oder Verfassungsfeindin handelt. Im letzteren Fall droht ein Berufsverbot.

    • Das Land Brandenburg führte 2024 einen sogenannten Verfassungstreuecheck für angehende Beamt*innen ein. 1
    • Auch Sachsen führte 2024 eine Regelabfrage beim Verfassungsschutz vor Neueinstellungen und Beförderungen zur Überprüfung der Verfassungstreue von angehenden Beamt*innen in Sicherheitsbehörden wie Polizei und Justizvollzug ein.2
    • Im Sommer 2025 verschärfte das Land Rheinland-Pfalz die Verwaltungsvorschrift zur Verfassungstreue von Verbeamteten. Seitdem müssen Verbeamtete und Tarifbeschäftigte bei einer Einstellung in den Landesdienst eine Erklärung abgeben, dass sie nicht einer extremistischen Organisation angehören. Dazu wird ihnen eine Liste entsprechender Organisationen vorgelegt. 3,4
    • Das Land Hamburg ist dabei, ein Gesetz zu verabschieden, welches den Radikalenerlass der 1970er Jahre noch übertrifft. Künftig sollen alle Bewerber*innen auf eine Stelle im öffentlichen Dienst – Beamt*innen, Tarifbeschäftigte sowie Richter*innen – nicht nur vor der Einstellung, sondern auch aus weiteren Anlässen im beruflichen Werdegang wie Versetzung in besondere Bereiche, Verlängerung von Befristungen, Entfristung oder Verbeamtung durch eine Regelabfrage beim Verfassungsschutz auf ihre Verfassungstreue geprüft werden.5
    • Das Land Hessen diskutiert aktuell darüber, künftig in einem mehrstufigen Verfahren die Verfassungstreue von Mitarbeiter*innen der Abgeordneten und Fraktionen zu überprüfen. Die drei Stufen sind: eine Selbstauskunft, das Führungszeugnis und Abfragen beim Verfassungsschutz und dem Landeskriminalamt. 6
    • Das Land Schleswig-Holstein plant ein Gesetz zur Überprüfung der Verfassungstreue von Verbeamteten. Dies umfasst die Regelabfrage beim Verfassungsschutz vor der Einstellung und die Prüfung von Maßnahmen bei Erkenntnissen über die Mitgliedschaft in einer verfassungsfeindlichen Organisation im Beschäftigungsverhältnis. 7
    • Das Land Niedersachsen diskutiert darüber, einen Fragebogen zur Mitgliedschaft und Unterstützung für extremistische und extremistisch beeinflusste Organisationen sowie eine schriftliche Belehrung zur Verfassungstreue bei der Einstellung einzuführen. 8
    • Die niedersächsische Innenministerin Daniela Behrens (SPD) forderte bundesweit einheitliche Regelungen zur Überprüfung der Verfassungstreue. Dazu solle Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe einberufen. 9
    • In Thüringen sind aktuell keine derartigen Bestrebungen bekannt.

    Diese Entwicklung berührt nicht nur Gesetze und Vorschriften. Sie macht auch vor Tarifverträgen nicht Halt. Im April 2025 wurde der Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes (TVAöD) des Bundes und der Kommunen um eine neue Klausel zur Verfassungstreue bei Übernahme von Azubis ergänzt: Für eine Übernahme „müssen sich die Auszubildenden durch ihr gesamtes Verhalten zur freiheitlich demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes bekennen.“ Dies ist umso bitterer, weil dieser Tarifvertrag von der Gewerkschaft ver.di unterzeichnet wurde. 10

    Teil dieses Systems sind die vollkommen unwissenschaftlichen, politisch motivierten Berichte des deutschen Inlandsgeheimdiensts, des Amtes für Verfassungsschutz. In diesen Berichten ordnet der Verfassungsschutz Organisationen und Bewegungen verschiedenen Spielarten des Extremismus zu und erklärt sie zu Verfassungs- und Staatsfeinden. Medien und Behörden übernehmen diese Einordnung in der Regel unkritisch, was für die Organisationen und ihre Mitglieder negative Konsequenzen hat, die bis zur Verweigerung der Einstellung oder zum Verlust des Arbeitsplatzes führen können. So wird auch unsere Gewerkschaft, die FAU, als gewaltorientiert-linksextremistisch diffamiert. Das stellt einen staatlich veranlassten Angriff auf unsere Gewerkschaftsfreiheit dar. 11

    Wir wissen aus historischer Erfahrung, vom Radikalenerlass und den Berufsverboten der 70er und 80er Jahre in der BRD und von der politisch motivierten Verweigerung von Ausbildungs-, Studien- und Arbeitsplätzen während der gesamten Existenz der DDR, dass diese staatlichen Maßnahmen v.a. uns treffen werden – Linke, Oppositionelle, Gewerkschafter*innen und engagierte Arbeiter*innen. 12 Erst 2024 führten wir als FAU Jena einen Kampf gegen die Annullierung des Arbeitsvertrags von Eli, der*die nicht als Wissenschaftler*in an der Universität Jena arbeiten durfte, weil er*sie wegen vorherigem Klima-Aktivismus vorbestraft war.

    Wir müssen weiterhin feststellen, dass der Staat auf die politische Polarisierung in der Gesellschaft mit immer weiteren repressiven Maßnahmen reagiert. So kürzt er auch der Demokratiebildung die Mittel und gängelt sie politisch; er greift wiederholt die Zivilgesellschaft und soziale Bewegungen an. Klar ist jedoch: Unter Zwang lässt sich keine echte und gelebte Demokratie schaffen.

    Wir appellieren daher an alle Kolleg*innen und Mitstreiter*innen, wachsam zu bleiben und sich mit Kolleg*innen zu solidarisieren, denen Berufsverbote drohen, denen die Einstellung verweigert wird oder die ihre Stelle wieder verlieren. Wir solidarisieren uns ausdrücklich mit dem Hamburger Bündnis gegen Berufsverbote.

    AG Gewerkschaftsfreiheit statt Verfassungsschutz der FAU Jena

    1. https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2024/04/angehende-beamte-brandenburg-verfassungstreue-pruefung.html ↩︎
    2. https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/20785-Gesetz-zur-Staerkung-der-Verfassungstreue-im-oeffentlichen-Dienst-und-zur-weiteren-Aenderung-dienstrechtlicher-Vorschriften#a1 ↩︎
    3. https://wiederaufbau.rlp.de/fileadmin/wiederaufbau/2025/MinBlatt_Nr._09_vom_15.08.2025.pdf, Seite 266 ↩︎
    4. https://mdi.rlp.de/service/pressemitteilungen/detail/klarstellung-zur-verwaltungsvorschrift-verfassungstreue ↩︎
    5. https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/senatskanzlei/aktuelles/pressemeldungen/senat-verabschiedet-gesetzentwurf-zur-regelabfrage-1109250 ↩︎
    6. https://www.hessenschau.de/panorama/landtag-gesetzentwurf-zum-verfassungstreue-check-eingebracht—afd-haelt-dagegen-v1,verfassungstreue-check-landtag-100.html ↩︎
    7. https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregierung/ministerien-behoerden/I/_startseite/Artikel2025/IV/251216_verfassungstreue
      https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl20/drucks/03700/drucksache-20-03754.pdf, S. 63
      ↩︎
    8. https://www.stk.niedersachsen.de/startseite/presseinformationen/kein-platz-fur-verfassungsfeinde-im-landesdienst-kabinett-gibt-novelle-des-niedersachsischen-disziplinargesetzes-zur-verbandsanhorung-frei-242613.html ↩︎
    9. https://www.stk.niedersachsen.de/startseite/presseinformationen/kein-platz-fur-verfassungsfeinde-im-landesdienst-kabinett-gibt-novelle-des-niedersachsischen-disziplinargesetzes-zur-verbandsanhorung-frei-242613.html ↩︎
    10. https://www.haufe.de/id/norm/tvaoed-at-16a-uebernahme-von-auszubildenden-HI1413289_p16a.html ↩︎
    11. https://www.verfassungsschutz.de/SharedDocs/publikationen/DE/verfassungsschutzberichte/2025-06-10-verfassungsschutzbericht-2024.pdf, S. 192 ↩︎
    12. https://de.wikipedia.org/wiki/Radikalenerlass#Anwendungspraxis ↩︎
    Fediverse reactions
  • Beitrag unseres Hamburger Schwesternsyndikats

    Einblicke in die strukturellen Arbeitsbedingungen von migrantischen Beschäftigten in der Baubranche

    „Der Anteil der Helfer*innen auf dem Bau ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Das passiert nicht, weil die Arbeit auf dem Bau so viel leichter oder automatisierter geworden ist und zu großen Teilen aus Helfertätigkeiten besteht1. Nein, Facharbeiter*innen werden als Helfer*innen deklariert, um ihren Lohn zu drücken. Diese Praxis wird vor allem von Subunternehmen für migrantische Arbeitskräfte2 angewendet, die sich häufig schlechter im deutschen Rechtssystem orientieren können und teilweise keinen gesicherten Aufenthaltsstatus haben. Dadurch sind sie der Ausbeutung noch stärker ausgeliefert.” […]

    Den ganzen Beitrag könnt ihr hier lesen: https://hamburg.fau.org/deutsch/2025/11/15/einblicke-in-die-strukturellen-arbeitsbedingungen-von-migrantischen-beschaeftigten-in-der-baubranche/

    Fediverse reactions
  • Doku: Italiens längster Arbeitskampf

    Doku über Dario Salvetti, der seit vier Jahren jeden Tag an seinen ehemaligen Arbeitsplatz kommt, das Werk des Autozulieferers GKN. Und das, obwohl ihm und der gesamten Belegschaft fristlos gekündigt wurde. Zu Unrecht, wie die Arbeiter finden. Als „Collettivo di Fabbrica” kämpfen sie für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze und einen Neubeginn ihrer Fabrik.

    Anschauen kannst die Doku u.a. hier: https://mediathekviewweb.de/#query=l%C3%A4ngster%20italiens&future=false

    Fediverse reactions