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FAU Jena: hier gibts neues aus eurer kämpferischen Basisgewerkschaft in Jena!
#anarchismus #gewerkschaft
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Kategorie: Website

  • Kundgebungen gegen Antisemitismus und rechten Terror

    Kundgebungen gegen Antisemitismus und rechten Terror

    Vor einem Jahr hat ein Neonazi, Antisemit und Rassist in Halle/Saale die Synagoge, einen Dönerladen sowie Passant:innen angegriffen, mehrere Menschen verletzt und zwei ermordet.

    Als FAU Jena unterstützen wir die von den Falken Jena initiierte Gedenkkundgebung am 9. Oktober 17 Uhr auf dem Holzmarkt in Jena (zur facebook-Veranstaltung).

    Hinweisen möchten wir auch auf die Kundgebung der jüdischen Organisationen Jüdische Studierendenunion Deutschland und Base BERLIN sowie der Initiative 9. Oktober am 7. Oktober 16 Uhr am Steintor in Halle (zur facebook-Veranstaltung).

    Gemeinsam gegen Rassismus, Antisemitismus und rechten Terror!

  • Keine fristlose Kündigung für Koch im Café Grünowski

    Keine fristlose Kündigung für Koch im Café Grünowski

    +++ Update: Einigung erzielt, Kundgebungen abgesagt +++

    Ein Koch des Cafés Grünowski und Mitglied der Basisgewerkschaft FAU Jena wird am 17. August 2020 vor dem Arbeitsgericht Gera zusammen mit der FAU gegen eine fristlose Kündigung vorgehen.

    Der betroffene Koch war, nachdem ihn der Inhaber körperlich bedroht hatte, vor Lokalschluss nach Hause gegangen. Dies nahm der Inhaber als Anlass, um den Betroffenen außerordentlich zu kündigen. Da der Koch allerdings ohne festgelegte Pausenzeiten regulär seine Schicht (17.00-23.00 Uhr) beendet hat, die gesetzliche Kündigungsfrist von vier Wochen nicht eingehalten wurde und der Arbeitsniederlegung eine körperliche Nötigung durch den Arbeitgeber vorausging, ist die Kündigung in unseren Augen haltlos.

    Für den ehemaligen Beschäftigten, der seit einem Jahr im Café Grünowski gearbeitet hatte, reiht sich dieser Verstoß ein in eine Reihe weiterer arbeitsrechtlicher Missstände: so werden im Café Grünowski keine regulären Arbeitspausen eingehalten und die Dienstpläne nur wenige Tage im Voraus bekannt gegeben. Häufig wurden auch die vorgeschriebenen Ruhezeiten zwischen Freitagnacht und Samstagfrüh, durch personelle Unterbesetzung und mangelhafte Organisation nicht eingehalten. Die rechtliche Prüfung dieser Kündigung bedeutet für das Gewerkschaftsmitglied die Möglichkeit in der Arbeitslosigkeit weiterhin zumindest ALGI beziehen zu können und auf die häufig schlechten Arbeitsbedingungen in der Gastronomie aufmerksam zu machen. Die FAU Jena wird im Vorfeld des Gerichtstermins mittels Aktionen auf eine außergerichtliche Einigung drängen. FAU Jena

    Zur Unterstützung des Arbeitskampfes wird es zwei Kundgebungen vor dem Grünowki (Schillergäßchen 5, 07745 Jena) geben. Am Freitag 7. August 18-19 Uhr und am Samstag 15. August 12-13 Uhr.

  • Akzent bereit zu zahlen – Leiharbeitskonflikt findet erfolgreiches Ende

    Akzent bereit zu zahlen – Leiharbeitskonflikt findet erfolgreiches Ende

    Die Verhandlungen mit der Akzent Personaldienstleistung GmbH sind zu einem erfolgreichen Ende gekommen: Die Leiharbeitsfirma erklärt sich bereit, mit 1200 Euro knapp zwei Drittel der geforderten Summe zu zahlen. Der ehemalige Leiharbeiter ist mit diesem Angebot einverstanden, die Einigung ist mittlerweile gerichtsfest. Gemeinsam mit der FAU Jena konnte der Leiharbeiter sich damit sowohl in der zurückliegenden Kündigungsschutzklage als auch im jetzigen Lohnkampf gegenüber seinem ehemaligen Arbeitgeber durchsetzen.

    Bei unserer letzten Kundgebung am 12. Juni 2020 bei der Akzent Personaldienstleistung GmbH in Jena hatten wir dieser nochmals ein schriftliches Gesprächsangebot zukommen lassen und – als Zeichen guten Willens – für 14 Tage auf gewerkschaftliche Aktionen verzichtet. Am letzten Tag dieser Frist hatte uns ein Berliner Anwalt der Leiharbeitsfirma kontaktiert und war mit uns in Verhandlungen getreten. Diese Verhandlungen konnten – unter Offenhalten weiterer gewerkschaftlicher Aktionen – recht zügig abgeschlossen werden.

    Wieder hat sich gezeigt, dass mit ein wenig gewerkschaftlichen Druck, Forderungen von Arbeitenden gegenüber Bossen recht zügig durchsetzen lassen. Darum: Get Organized! Join the Union!

  • Leiharbeitskonflikt mit Akzent geht weiter, Verhandlungen laufen

    Leiharbeitskonflikt mit Akzent geht weiter, Verhandlungen laufen

    Bei unserer letzten Kundgebung am 12. Juni 2020 bei der Akzent Personaldienstleistung GmbH in Jena haben wir dieser nochmal ein schriftliches Gesprächsangebot zukommen lassen und – als Zeichen guten Willens – für 14 Tage auf gewerkschaftliche Aktionen verzichtet. Am letzten Tag dieser Frist hat uns der Anwalt der Leiharbeitsfirma kontaktiert und ein erstes Angebot auf den Tisch gepackt. Dieses Angebot ist mit weniger als der Hälfte der geforderten Stunden weit von unseren Vorstellungen entfernt, sodass wir unsere gewerkschaftlichen Aktionen – zunächst auf niedriger Intensität – wieder aufnehmen.

    Konkret haben wir zunächst für den 3. und 17. Juli 2020 jeweils 13:30 Uhr am Markt eine Kundgebung angemeldet. Für den 10. sowie 17. Juli 2020 sind außerdem Kundgebungen unserer Schwestergewerkschaften an Akzent-Standorten in anderen Städten in Vorbereitung. Sollten wir doch noch zu einer zufriedenstellenden Lösung kommen, würden wir diese Kundgebungen absagen. Haltet euch daher auf unserer Seite auf dem Laufenden.

  • Erfolgreiche Lohneintreibung bei Personalvermittlung STAFF4U

    Erfolgreiche Lohneintreibung bei Personalvermittlung STAFF4U

    Bereits vor 4 Wochen wandte sich eine Austausch-Studentin mit einer offenen Lohnforderung und der Bitte um Unterstützung an die FAU Jena. Sie arbeitete im Januar für drei Tage in einem Promo-Job, der über die Personalvermittlung STAFF4U aus Hamburg vermittelt wurde. Doch nach erledigter Arbeit erfolgte keine Lohnzahlung durch die Firma. Mehrmaliges Nachfragen seitens der Betroffenen wurde monatelang ignoriert und sie immer wieder mit schlechten Ausreden vertröstet. Im Mai schaltete sich dann die FAU Jena ein, um der Firma Druck zu machen, damit diese endlich ihren gesetzlichen Aufgaben als Arbeitgeberin nachkommt. Obwohl wir zeitnah eine erste Antwort erhielten, dauerte es noch ganze vier Wochen, bis die Betroffene endlich ihren hart verdienten Lohn erhielt.

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