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FAU Jena: hier gibts neues aus eurer kämpferischen Basisgewerkschaft in Jena!
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Kategorie: Website

  • Die Bakuninhütte bei Meiningen – Geschichte und Perspektiven

    Die Bakuninhütte bei Meiningen – Geschichte und Perspektiven

    Vortrag am 8. Februar um 18 Uhr im Lokal mit Kai Richarz vom Wanderverein Bakuninhütte

    Die Bakuninhütte bei Meiningen – benannt nach dem russischen Anarchisten und Revolutionär Michel Bakunin – wurde ab 1920 von Arbeiter*innen aus der anarchistischen Arbeiterbewegung Meiningens als Freizeit- und
    Wanderhütte aufgebaut. Mit der Machtübernahme der Nazis wurde sie enteignet und wechselte seitdem die Besitzer: u.a. die SS, die NSDAP, eine Privatperson, die Sowjetische Militäradministration, die SED, verschiedene Stadt- und Bezirksräte und das Innenministerium der DDR. Erst Mitte der 2000er konnte es über den Wanderverein Bakuninhütte für die antiautoritäre Bewegung gekauft und zurückgewonnen werden.

    Heute organisiert der Bakuninhüttenverein regelmäßig Wanderungen und Veranstaltungen und stellt die Hütte befreundeten Gruppen und Organisationen zur Verfügung. Seit neuestem ist die Bakuninhütte Anschlusshaus der NaturFreunde geworden.

    Kai Richarz vom Verein wird über die wechselhafte Geschichte der Hütte und Perspektiven für die Zukunft sprechen und ist für alle interessierten Fragen offen.

    Mehr Infos: bakuninhuette.de

    Im Übrigens plant auch die Wandergruppe der FAU für den 22. Juni einen Tagesauflug zur Hütte.

  • Erstes Treffen für ein „Bündnis gegen den Pflegenotstand Jena“

    Erstes Treffen für ein „Bündnis gegen den Pflegenotstand Jena“

    Mittwoch, 23. Januar, 18-20 Uhr im FAU-Gewerkschaftslokal „Milly Witkop“ in der Bachstraße 22, 07743 Jena

    Wer in den letzten Monaten die Lokalpresse in Jena verfolgt hat, wird gemerkt haben, dass sich auch in Jena Widerstand gegen den Pflegenotstand formiert. Im September fand eine Demonstration der „Pflegekräfte in Not“ statt und mittlerweile sind drei Stationen des Uniklinikums Jena (UKJ) mit ihren Forderungen nach mehr Personal an die Öffentlichkeit gegangen. Eine Zusammenfassung von Ende November findet sich in der Direkten Aktion.

    Von der Situation in den Krankenhäusern und Pflegeheimen sind nicht nur die Arbeiter*innen betroffen, sondern auch wir als (potenzielle) Patient*innen. Deswegen haben sich über bereits über 150 Menschen aus Jena mit einem offenen Brief an die Klinikleitung des gewandt.

    Wir möchten nun zu einem offenen Treffen zur Bildung eines „Bündnisses gegen den Pflegenotstand Jena“ einladen. Unser Ziel ist es, den Arbeitskampf um mehr Personal am UKJ praktisch zu unterstützen. Dazu wollen wir mit den Arbeiter*innen selbst, den Gewerkschaften und anderen Organisationen und linken Gruppen zusammenarbeiten.

    Ansonsten soll das Bündnis für alle Interessierten offen sein, sich nach basisdemokratischen Prinzipien organisieren und unabhängig von Parteien und bürokratischen Gewerkschaften bleiben.

    Alle, die sich davon angesprochen fühlen und etwas gegen den Pflegenotstand konkret in unserer Stadt machen wollen, sind also herzlich zum ersten Treffen eingeladen.

  • Wie wenig Respekt verdient eine Hilfskraft an der Uni Jena?

    Wie wenig Respekt verdient eine Hilfskraft an der Uni Jena?

    Update vom 14.01.: Bei der Güteverhandlung präsentierte die Uni einen schriftlichen Nachweis, der unserem Kollegen nach Eigenaussage bis dahin unbekannt gewesen war. Damit kann sie ihn vertraglich abgesichert an der ganzen Uni einsetzen. Infolgedessen haben wir den folgenden Beitrag auf Aufforderung der Uni an drei Stellen leicht geändert.

    Güterverhandlung 9. Januar 9:40 Uhr Arbeitsgericht Gera Saal 317

    Anfang 2018 hatten wir als FAU Jena für eine studentische Hilfskraft bessere Arbeitsbedingungen erkämpft: tarifvertragliche Bedingungen (= mehr Lohn und Urlaub) und Entfristung. Ihm wurde eine Stelle im Internationalen Büro zugewiesen, wo er Daten statistisch ausgewerten sollte. Dies war als Arbeit von zu Hause vereinbart worden. Alles lief wunderbar. Die Arbeit war ansprechend und die Chefin mit den Ergebnissen zufrieden. Dann wurde dem Kollegen ein neuer Arbeitsort in der universitären Bibliothek (Thulb) zugewiesen. Damit erhielt er auch einen geringeren Lohn als zuvor.

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  • Gemeinsam arbeiten ohne Chef*in? Kollektivbetriebe in Theorie und Praxis

    Gemeinsam arbeiten ohne Chef*in? Kollektivbetriebe in Theorie und Praxis

    Samstag, 12.1.2019, 13 Uhr FAU-Gewerkschaftslokal Milly Witkop, Bachstr. 22, 07743 Jena

    Die Unzufriedenheit mit dem Arbeiten unter Chef*innen, die Entscheidungen alleine treffen und dabei eher ihren Profit als Wohl der Mitarbeiter*innen im Blick haben, kennen die meisten von uns. Wer sich hingegen selbständig macht, findet sich oft schneller als gewünscht selber in der Chef*innenrolle wieder oder muss als Einzelkämpfer*in die meisten Entscheidungen entsprechend der Marktgesetze treffen. Als Ausweg aus diesem Dilemma gibt es seit Jahren verschiedene Formen von Kollektivbetrieben. Auch in Jena gibt es mittlerweile konkrete Bestrebungen zur Gründung von Betrieben, in denen gemeinschaftlich gewirtschaftet wird.

    Was sind die Ziele und Vorteile von Kollektivbetrieben? Wie sieht die Realität in diesen Betrieben aus? Welche Tücken können mit der Selbstverwaltung verbunden sein? Welche Lösungsansätze gibt es für häufige Probleme? Welche Methoden der Arbeitsorganisation gibt es jenseits vom Plenum? Welche verschiedenen Rechtsformen kommen jeweils in Betracht? Und welche Rolle kann eine Basisgewerkschaft für Betriebe ohne Chef*in spielen?

    In einer Veranstaltung mit dem Berliner Rechtsanwalt und Kollektivberater Rupay Dahm wollen wir einige dieser Fragen diskutieren und beantworten und mit neuen Ideen für ein solidarisches Leben in Jena in das Jahr 2019 starten.

  • Öffnungszeiten des Lokals über die Feiertage

    Öffnungszeiten des Lokals über die Feiertage

    Die Sprechstunde am 25. Dezember wird aufgrund des Weihnachtsfeiertages ausfallen. Das offene Lokal am 28. Dezember wird als gemütliches Beisamensein stattfinden und auch die Sprechstunde am 01. Januar 2019 wird ebenfalls normal stattfinden. Sprich wenn ihr Silvester arbeiten müsst und eure Pausenzeiten oder Feiertagszuschläge nicht gewährt werden habt ihr einen direkten Ansprechpartner.

    Darüber hat unsere Stadt-Sektion in Plauen gerade einen größeren Konflikt mit der Lebenshilfe gestartet. Mehr Infos findet ihr auf deren Unterseite bzw. hier.