Freie Arbeiter*innen Union Jena
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Hier gibts neues aus eurer kämpferischen Basisgewerkschaft in Jena!
#anarchismus #gewerkschaft
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Kategorie: Website

  • tegut… gute Lebensmittel – bescheidene Arbeitsbedingungen

    tegut… gute Lebensmittel – bescheidene Arbeitsbedingungen

    Der tegut… in Jena gilt als beliebter Arbeitgeber bei Studierenden. Es gibt mit 10,57 € mehr als den Mindestlohn und zusätzlich kommen Aufschläge für Spät- oder Wochenendarbeit hinzu. 
    Damit hört es dann aber schon auf, denn die Studierenden sind als kurzfristig Beschäftigte über einen auf ein Jahr begrenzten Rahmenvertrag angestellt. Das bedeutet, dass tegut… mit den Studierenden innerhalb dieses Rahmenvertrags mündlich eintägige, befristete Arbeitsverträge schließt. Insgesamt maximal 70 Stück (= 70 Tage), damit es noch als kurzfristige Beschäftigung gilt. Zu Stande kommen diese skurrilen eintägigen Verträge – die auch an der Uniklinik bei den Pflegeassistent*innen zu finden sind – dann mit Schichtbeginn, sprich bei Erkrankung gibt es keine Entgeltfortzahlungen, da für den Tag kein Vertrag geschlossen wurde. Ebenso wird auf dieser “Vertragsgrundlage” der Urlaubsanspruch abgelehnt, da ein Urlaubsanspruch erst nach einmonatiger Beschäftigung entsteht.

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  • Veranstaltung in Nordhausen: Eine Alternative ist möglich! Die FAU Jena stellt sich vor.

    Veranstaltung in Nordhausen: Eine Alternative ist möglich! Die FAU Jena stellt sich vor.

    20.2. | 18:00 | im Green Island in der Hesseröder Straße 8 in Nordhausen

    Die Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union (FAU) ist eine bundesweite Föderation von Basisgewerkschaften. Unser Ziel ist es, dass die Menschen ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen und sich von unten selbst organisieren. Deswegen haben wir keine bezahlten Funktionäre und Zentralvorstände, sondern treffen Entscheidungen gemeinsam auf Vollversammlungen, teilen alle Aufgaben gerecht untereinander auf und bestimmen unsere Sekretär*innen in Wahlen. Bei all dem lassen wir unsere grundsätzliche Kritik an Staat und Parteien und unsere Werte der Freiheit und der Solidarität einfließen.

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  • Prüfungsberatung des StuRa der Uni Jena soll zusammengekürzt und Prüfungsberater gekündigt werden

    Prüfungsberatung des StuRa der Uni Jena soll zusammengekürzt und Prüfungsberater gekündigt werden

    In der morgigen Sitzung des Studierendenrates der Universität Jena soll ein Antrag behandelt werden, der eine „Umstrukturierung“ der Prüfungsberatung vorsieht. Diese läuft de-facto auf eine Kürzung des Angebots in der Prüfungsberatung und die Entlassung des aktuell beschäftigten Prüfungsberaters hinaus. Diese Maßnahme geht damit nicht nur zu Lasten der StuRa-Beschäftigten, sondern auch der Studierendenschaft insgesamt.

    Konkret wird beantragt, die Prüfungsberatung bis 2020 „umzustrukturieren“ und sie künftig von einem freiberuflichen Anwalt durchführen zu lassen. Dieser solle sich einarbeiten und dann sieben Stunden pro Woche eine Sprechstunde anbieten. Im Antrag wird „positiv“ auf den Einspareffekt verwiesen. Der StuRa als Arbeitgeber habe dann keinen Urlaubsanspruch, kein Krankengeld etc. mehr zu bezahlen.

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  • Am 8. März 2019 Frauen*streik (auch) in Jena!

    Am 8. März 2019 Frauen*streik (auch) in Jena!

    2018 haben Millionen von Frauen* in aller Welt den 8. März zu einem Streiktag gegen die anhaltende Schlechterstellung, Ausbeutung und Unterdrückung von Frauen* gemacht. Diese Bewegung ist auch in Deutschland angekommen. Zum 8. März 2019 rufen verschiedene Organisationen und Bündnisse zu einem Frauen*streik auf. Die Aktionsformen reichen dabei von Kundgebungen und Demonstrationen bis hin zu Dienst nach Vorschrift und Arbeitsverweigerung. Selbstverständlich sind auch Männer dazu aufgerufen, den Streik zu unterstützen. Auch wir, die Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union (FAU) Jena, haben uns der Bewegung angeschlossen. Dabei stellen wir die folgenden vier Kernorderungen:


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  • Die Bakuninhütte bei Meiningen – Geschichte und Perspektiven

    Die Bakuninhütte bei Meiningen – Geschichte und Perspektiven

    Vortrag am 8. Februar um 18 Uhr im Lokal mit Kai Richarz vom Wanderverein Bakuninhütte

    Die Bakuninhütte bei Meiningen – benannt nach dem russischen Anarchisten und Revolutionär Michel Bakunin – wurde ab 1920 von Arbeiter*innen aus der anarchistischen Arbeiterbewegung Meiningens als Freizeit- und
    Wanderhütte aufgebaut. Mit der Machtübernahme der Nazis wurde sie enteignet und wechselte seitdem die Besitzer: u.a. die SS, die NSDAP, eine Privatperson, die Sowjetische Militäradministration, die SED, verschiedene Stadt- und Bezirksräte und das Innenministerium der DDR. Erst Mitte der 2000er konnte es über den Wanderverein Bakuninhütte für die antiautoritäre Bewegung gekauft und zurückgewonnen werden.

    Heute organisiert der Bakuninhüttenverein regelmäßig Wanderungen und Veranstaltungen und stellt die Hütte befreundeten Gruppen und Organisationen zur Verfügung. Seit neuestem ist die Bakuninhütte Anschlusshaus der NaturFreunde geworden.

    Kai Richarz vom Verein wird über die wechselhafte Geschichte der Hütte und Perspektiven für die Zukunft sprechen und ist für alle interessierten Fragen offen.

    Mehr Infos: bakuninhuette.de

    Im Übrigens plant auch die Wandergruppe der FAU für den 22. Juni einen Tagesauflug zur Hütte.