Gedenken an Opfer von Zwangsarbeit und Todesmarsch in Jena und Großlöbichau

Die Wandergruppe kurz vor Großlöbichau

Als Wandergruppe der FAU Jena haben wir am Sonntag, 8. April 2018, mit insgesamt 16 Teilnehmer_innen eine Wanderung in Erinnerung an das Jenaer KZ-Außenlager und das Massaker von Großlöbichau gemacht.Wir wollen im Folgenden über die Hintergründe der Wanderung und unsere Perspektiven auf ein engagiertes Erinnern sprechen.

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Wanderung in Gedenken an das KZ-Außenlager in Jena und die Opfer des Todesmarsches in Großlöbichau

Treff: 8. April, 13:00, in der Löbstedter Straße 56

Als Wandergruppe der FAU Jena wollen wir am Sonntag, dem 8. April, eine Wanderung von Jena-Nord über den Jenzig bis nach Großlöbichau unternehmen. Dazu treffen wir uns um 13 Uhr beim Gebäude des KSJ in der Löbstedter Straße 56 in unmittelbarer Nähe des Standortes des ehemaligen Außenlager des KZ Buchenwald beim Reichsbahnausbesserungswerk (RAW). Anschließend werden wir nach Jena-Ost laufen, den Jenzig besteigen und von dort parallel zur ehemaligen Reichsstraße nach Großlöbichau wandern. Dort wurden am 12. April 1945 um die 30 KZ-Häftlinge, die vom Todesmarsch geflohen waren, wiedereingefangen, hingerichtet und verscharrt. An sie erinnern heute ein Grab am Ort der Hinrichtung und eine Gedenktafel an der Bundesstraße.

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Lydia und Magnus Poser – außergewöhnliche Geschichte, Standard-Aufarbeitung

Den folgenden Artikel haben wir in der Ausgabe #12 vom Januar 2018 des Anarcho Infoblatts Jena veröffentlicht. In den nächsten Monaten soll es dann mit Wanderungen weitergehen.

Die Wandergruppe der FAU Jena

Mit der Wandergruppe der FAU Jena haben wir im Herbst zweimal eine Wander­ung zum Thema Militaris­mus durchgeführt und dabei unter anderem das Mahnmal auf dem Nordfriedhof, das an Magnus Poser erin­nert, besucht. Mit der Geschich­te von Magnus Poser und seiner per­sön­lichen und politischen Weg­ge­fährtin Lydia Poser soll sich die­ser Artikel beschäftigen – einmal, weil es sich um ein Stück Jenaer anti­faschistischer Geschichte han­delt, aber auch, weil die Geschichte der Posers in vielerlei Hinsicht ein Lehrstück in Sachen Umgang mit der Vergangenheit darstellt.

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